Reiki-Symposium in Berlin

Zum diesjährigen 150. Geburtstag des Begründers der Reiki-Methode, Mikao Usui, findet am 12. und 13. September in Berlin ein großes Reiki-Symposium statt.

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Reiki ist eine aus Japan stammende Heil-Methode des Handauflegens. Es steht heute in Deutschland – und in vielen weiteren Ländern – an der Schwelle zur Integration in das Gesundheitswesen.

Das Wort Reiki setzt sich aus rei (Geist, Seele) und ki (Lebensenergie) zusammen. Es beschreibt die universelle Lebensenergie, die alles belebt. Durch das Auflegen der Hände und eine spezielle Symbolarbeit wird der zu Behandelnde auf energetischer Ebene harmonisiert und gestärkt.

Die Praktizierenden fungieren dabei als eine Art Kanal für die Reiki-Energie. Während ihrer Ausbildung und verschiedenen Einweihungen wird dieser Kanal geöffnet bzw. bei höheren Graden auf die Reiki-Symbole eingestimmt. In den meisten Reiki-Schulen gibt es vier Einweihungsgrade:

Erster Grad: Öffnung des Reiki-Kanals
Zweiter Grad: Einführung dreier Reiki-Symbole
Dritter Grad (Meistergrad): Einweihung auf das »Meistersymbol«
Vierter Grad (Lehrergrad): befähigt dazu, andere Menschen einzuweihen.

Neben dem Auflegen der Hände bevorzugen einige Behandler es auch, die Hände einige Zentimeter über dem Körper des Behandelten zu halten. Da es nicht die persönliche Energie ist, die zu einer Reiki-Behandlung eingesetzt wird, soll möglichst wenig Einfluss auf das Geschehen genommen werden. Es wird lediglich beobachtend wahrgenommen, wohin die Energie von selbst fließen will.

Das Reiki-Symposium

Die Themen des Symposiums in Berlin reichen von neuem Wissen über die Anfangszeit des Reiki bis hin zu aktuellen Bezügen. Dabei geht es auch um die Integration von Reiki an deutschen Kliniken. Marc Bendach, der Reiki am Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) einführte, berichtet über Vorteile und Herausforderungen der Reiki-Anwendung im klinischen Alltag. Reiki-Meister Dr. David Bolius spricht über den aktuellen Stand wissenschaftlicher Studien zu Reiki. Hiroko Kasahara referiert über die »Reiki-Lebensregeln« aus japanischer Sicht. Und der Japanologe und Reiki-Meister Mark Hosak wirft einen Blick auf die Meiji-Zeit in Japan, die einen Großteil der Lebenszeit Usuis ausmachte, und lädt zu einer mystischen Reise auf den Kurama-Berg ein, wo der Begründer des Reiki ein erleuchtendes Erlebnis hatte. Ein besonderer weit angereister Gast ist Justin Stein aus Toronto, Kanada. Er ist Reiki praktizierender Doktorand, der in Japan die geschichtliche Bedeutung Mikao Usuis erforscht hat.

Die Vorträge des Reiki-Symposiums sowie die feierliche Abendveranstaltung finden in der Aula der Freien Waldorfschule Berlin-Kreuzberg statt. Die Veranstaltung wird unterstützt von den großen deutschen Reiki-Verbänden, ProReiki und Reiki-Verband-Deutschland e.V. Bei der Abendveranstaltung gibt es eine Kalligraphie-Vorführung von Fokke Brink, eine Lesung des Gedenksteintextes für Usui von Frank Doerr, Chefredakteur des Online-Magazins Reikiland.de, und inspirierende Koto-Live-Musik der japanischen Musikerin Karin Nakagawa.

Am Sonntag findet eine Podiumsdiskussion zum Thema »Reiki – Tradition und Moderne« statt, moderiert von Oliver Klatt, dem Herausgeber des Reiki Magazins. Mit dabei ist der bekannte britische Reiki-Meister Don Alexander. Veranstalterin des Symposiums ist Reiki-Meisterin Magdalena Hetzer, die u.a. am Paulinenkrankenhaus Berlin Reiki-Behandlungen gibt.

Weitere Informationen:
Reiki-Symposium:
12. – 13. September 2015

Veranstaltungsort:
Freie Waldorf-Schule Kreuzberg
Ritterstr. 78
10969 Berlin

Anmeldung:
E-Mail: mag.he@t-online.de
Tel.: 0170-432 62 99

Offizielle Homepage:
www.reiki-magazin.de